Fairness und respektvoller Umgang bei ZBV- und Kammerwahlen 2026

Fairness und respektvoller Umgang bei ZBV- und Kammerwahlen 2026

Der FVDZ Bayern schließt sich vollumfänglich den Ausführungen des FVDZ-Bundesvorsitzenden Dr. Christian Öttl an, der sich öffentlich dafür ausgesprochen hat, den fairen und respektvollen Umgang mit Kolleginnen und Kollegen während der Kammer- und ZBV-Wahlen zu pflegen.

Ein berufsständischer Wahlprozess ist immer auch ein Spiegel unseres professionellen Selbstverständnisses – nach innen und nach außen. Als Freier Verband Deutscher Zahnärzte in Bayern stehen wir für eine Kultur, die auf SachlichkeitRespekt und Integrität beruht. Gerade in intensiven Wahlphasen zeigt sich, wie wichtig es ist, die Würde aller Beteiligten zu wahren.

Für uns bedeutet ein fairer Wahlkampf:

  • Achtung vor der Arbeit anderer Kolleginnen und Kollegen – unabhängig von Listen, Positionen oder persönlichen Überzeugungen.
  • Klarheit in der Sache, auch unbequeme Themen konkret anzusprechen, aber ohne persönliche Angriffe oder abwertende Unterstellungen.
  • Transparenz in den eigenen Zielen statt taktischer Verunsicherung oder irreführender Darstellungen.
  • Verantwortung für das Gesamtbild der Zahnärzteschaft, das wir nach außen vermitteln.

Wir sind überzeugt: Die Stärke unserer beruflichen Selbstverwaltung entsteht durch kollegiale Zusammenarbeit, auch dort, wo Meinungen auseinandergehen. Ein respektvoller Wahlkampf ist daher kein Formalismus, sondern Ausdruck unseres gemeinsamen Anspruchs an den Berufsstand.

Der FVDZ Bayern setzt sich dafür ein, dass die Diskussionen im Rahmen der Kammer- und ZBV-Wahlen konstruktivwertschätzend und zielorientiert geführt werden. Wir treten für Inhalte ein – und für einen Stil, der dem Vertrauen gerecht wird, das uns die Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen.

Wir laden alle standespolitischen Mitbewerber ausdrücklich ein, diesen respektvollen Umgang ebenso zu pflegen und damit gemeinsam ein Zeichen für die Werte zu setzen, die unsere Berufsgruppe ausmachen. Ein Wahlprozess, der von Fairness und gegenseitiger Achtung getragen wird, stärkt das Vertrauen der Kolleginnen und Kollegen und die Glaubwürdigkeit unserer Selbstverwaltung.

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